Erzeugt TenderConnect nicht einen großen Windwiderstand?
Nein, mindestens 80% des Beibootes befinden sich im „Windschatten“ des Cockpits, der Plicht und des Hecks. Bei vorlichen Winden und achterlichen Winden ist deshalb der zusätzliche Windwiderstand durch diese Art des Transports zu in jedem Falle vernachlässigbar.
Es konnten bisher nur positive Veränderungen durch die Verwendung von TenderConnect festgestellt werden.
Sicherlich steigt der Windwiderstand der gesamten Yacht durch seitliche Winde. Spürbar sind diese Einwirkungen nicht, weder beim Steuern noch beim Anlegen noch…
Über eine Beeinträchtigung muss man sich also keine Sorgen machen. Ganz im Gegenteil, durch die Tatsache, sich keine Sorgen ums Beiboot machen zu müssen, steigt der Spass auch bei höheren Windstärken!
Nachfolgendes Bild zeigt gut die Situation auf einer Yacht eines Kunden:
Funktioniert TenderConnect auch bei hohen Wellen?
Das Handling eines Beibootes wird – unabhängig von TenderConnect – natürlich durch Wellen und Wind immer beeinflusst. Die Einflüsse von Wind und Welle auf das Beiboot wirken sich jedoch bei der Befestigung durch TenderConnect weit weniger aus, als wenn Sie das Beiboot anderweitig ohne TenderConnect transportieren!
TenderConnect ist uneingeschränkt auch bei Wellen verwendbar. Herablassen ins Wasser ist problemlos bei hohen Wellen. Man sollte es nur realtive schnell herunterlassen. 3 Sekunden dann ist es auch gleich ausgehakt.
Beim Hochbringen, zurück an Bord sollte man sich ein wenig mit den Hoch-/Tiefbewegungen des Schiffes synchronisieren. Man hat das Beiboot fest im Griff mit einer Leine, die an den Auslegern (am Spiegel des Beibootes befestigt) angebracht ist. Damit hebt man es an. Es ist damit auch synchronisiert mit den Hoch- und Tiefbewegungen des Hecks der Yacht. Nun muss man noch die Ausleger in die Aufnehmer einlegen und ab dem Zeitpunkt ist das Schlauchboot fest mit der Yacht verbunden (Yacht ist höher als das Schlauchboot im Wasser liegen würde). Wenn man sich ein wenig mit dem Hochziehen beeilt, dann klappt das sehr gut.
Nur zum Vergleich einmal, die Betrachtung, wie das im Vergleich mit Davits von statten geht. Hier muss man normalerweise zunächts die Hochziehleinen an drei Stellen IM Beiboot anbringen. Dazu muss man ins Beiboot klettern! Dann erst hochziehen, mit zwei verschiedenen Seilzügen – links und rechts, entweder zu zweit (bei TenderConnect genügt ein Mann) oder abwechselnd.
Hier ein entsprechendes Video:
Behindert TenderConnect nicht die Sicht nach hinten?
Natürlich ist die Sicht nach hinten eingeschränkt. Aber machen Sie sich bitte folgendes klar:
Ihr Schlauchboot ist ca. 1,2 bis 1,4 Meter breit. Ihre Yacht so ab ca. 30 Fuß ist am Heck zwischen 2,80 Meter bis ca. 5 Meter breit, je nach Größe. Sie können also ohne Probleme am Beiboot vorbei nach achtern schauen. Schauen Sie sich das Bild oben auf dieser Seite an.
Mit etwas Gewöhnung wird Ihnen dann sogar das rückwärtige Anlegen nicht mehr schwer fallen.
Und beachten Sie auch, dass es immer noch besser ist die Sicht nach hinten eingeschränkt zu haben als die Sicht nach vorne – wenn das Beiboot auf dem Kajütdach liegt. Eine eingeschränkte Sicht nach hinten ist auch der Tatsache vorzuziehen, dass ein Beiboot auf dem Vordeck dauernd beim Segeln zu Problemen führt, neben der Tatsache, dass es schwer ist, das Beiboot an Deck zu hieven und sicher zu verzurren, so dass es sich auch bei Starkwind nicht löst.
Dieses Bild wurde beim Anlegen in Trogir im Frühjahr 2016 aufgenommen. Aus dem Blickwinkel eines erwachsenen Mannes der Mittschiffs nach achtern blickt.
Sie sehen, dass die Sicht auch Mitschiffs durchaus ausreichend ist. Der Steuermann, der an der Seite steht sieht noch viel besser.
